Falken in Nordhessen wählen neuen Vorstand

Am 27. September fand die Bezirkskonferenz der Falken in der Region Hessen-Nord statt. Die Delegierten haben über die zukünftige Politik des Bezirksverbandes diskutiert und zudem einen neuen siebenköpfigen Bezirksvorstand gewählt.

Den Schwerpunkt ihrer Arbeit in der kommenden Zeit  sehen die Falken in der Arbeit mit Geflüchteten. Im Leitantrag heißt es hierzu:

„Für uns als antirassistischem und antifaschistischem Verband, der stets für die Einhaltung der Menschenrechte eingetreten ist, ist dies ein wesentliches Handlungsfeld für die kommenden zwei Jahre. Zum einen gilt es, sich dem rassistische Mob entschlossen entgegenzustellen und hier mit politischen Aktionen und pädagogischem Engagement die Toleranz für Intoleranz zurückzudrängen.  Darüber hinaus darf aber auch die konkrete Unterstützung für die Geflüchteten nicht vernachlässigt werden.“

In einem Antrag zur aktuellen Situation haben sich die Falken für die Einhaltung der Rechte von Geflüchteten – auch und gerade von Geflüchteten Kindern - ausgesprochen. So heißt es in dem Beschluss:

„Die in der öffentlichen Debatte vorherrschende Tendenz, geflüchtete Kinder in erster Linie als Menschen zweiter Klasse wahrzunehmen und ihre Rechte zu beschneiden, weisen wir mit allem Nachdruck zurück. Kinder, Jugendliche und junge Volljährige, gleich welcher Herkunft, sind in erster Linie eins: junge Menschen.“

Die Falken haben einen breiten Forderungskatalog zur Umsetzung der Kinderrechte auch für geflüchtete Kinder verabschiedet. Der vollständige Antrag findet sich hier.

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an Julian Bierwirth (Telefon 05 61/ 9 79 42 80) bzw. an nordhessenatfalken-hessen [dot] de.