Emanzipation und Erfahrung - Vortrag in Kassel

Emanzipation und Erfahrung. Zur Bedeutung einer materialistischen Pädagogik.

Auch antikapitalistische, emanzipatorisch orientierte oder antifaschistisch aktive Gruppen wenden sich in den letzten Jahren verstärkt pädagogischen Fragestellungen zu. Doch während im Bereich der Gesellschaftskritik eine vielschichtige Theoriebildung vorliegt, ist das für den Bereich pädagogischer Interventionen kaum der Fall. Bei dieser Veranstaltung soll daher zunächst die Konzeption einer materialistischen Pädagogik, wie sie im Anschluss an die kritische Theorie von Karl Marx entwickelt wurde, vorgestellt werden. Im Zentrum steht dabei sowohl die Kategorie der „Erfahrung“ als auch die Bedeutung solidarischer Gruppenzusammenhänge a...ls Schutz- und Entfaltungsbedingung der Individuen gegenüber den Ansprüchen der kapitalistischen, herrschaftsförmig organisierten Vergesellschaftung.

Juli war lange Zeit Jugendbildungsreferent bei den Falken in Hessen-Nord. Seine Gedanken kreisen schon lange um die Frage, wie eine emanzipatorische Jugendbildung aussehen kann und wie diese begründet werden muss.

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Gibt es eine richtige Pädagogik im Falschen?


Wir wollen uns mit unserer Veranstaltungsreihe der Frage näher, wie kritische Pädagogik im 21 Jahrhundert entworfen werden kann. Allen Vorträgen ist hierbei die Grundthese gemein, dass diese nur in organisierter Form statt finden kann. Wie diese nun jedoch konkret aussehen muss in einer Welt die von einer emanzipatorischen Massenbewegung meilenweit entfernt scheint, gilt es zu erörtern.


Die Veranstaltungsreihe findet in Vorbereitung auf unsere diesjährige Bildungswerkstatt vom 24-26. November statt und sind kostenlos.
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